Schulgartenprojekt an der Osningschule

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie lag der Schulgarten der Osningschule total brach. Beete waren vor lauter Unkraut nicht mehr zu erkennen, der Kräuterhügel und der Barfußpfad glichen einem Urwald. Auch der Weidezaun und die Schmetterlingswiese waren als solche nicht mehr zu erkennen. Und so traten an der Osningschule das Familiengrundschulzentrum, die OGS und die Schulsozialarbeit der REGE mbH zusammen und luden die Familien zu einem gemeinsamen Gartennachmittag ein. Der Garten sollte dabei wieder so hergerichtet werden, dass er zukünftig kindgerecht gepflegt werden kann.

Die Liste der Aufgaben war lang. So sollten u.a. der Barfußpfad, der Weidezaun und der Kräuterhügel erneuert werden, Hochbeete gebaut und gestrichen sowie verschiedene Obststräucher- und Bäume gepflanzt werden. Ein bereits vorhandenes Hochbeet musste neu gemauert und die Schmetterlingswiese von Unkraut befreit und umgegraben werden. All das sollte in 2,5 Stunden erledigt werden.

Von den angemeldeten Familien kamen ca. 60 Eltern und Kindern und nach nicht einmal einer Stunde war der Garten vom Unkraut befreit.

Die Kinder hatten nicht nur Spaß an der Gartenarbeit, sondern auch an der farblichen Gestaltung der Hochbeete und bei dem Erstellen von Saatbomben. Diese durften sie zum Abschluss auf die Schmetterlingswiese werfen.

Die Eltern nutzen die Zeit bei der Gartenarbeit oder an der Versorgungsstation, um sich nach zwei Jahren Pandemie endlich wieder austauschen zu können. Dank der zahlreichen helfenden Hände konnten alle geplanten Aufgaben erledigt werden und der Schulgarten erstrahlt jetzt in neuem Glanz.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten und Helfer, ohne die das Ganze so nicht möglich gewesen wäre!

Die Finanzierung der Aktion erfolgte über das Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“, in dem auch Projektmittel zur Intensivierung von sozialer Arbeit an Schulen mit Schulsozialarbeit zur Verfügung gestellt wurden.

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