Die Mentor*innen der 6. Gruppe des InBiga-Projekts trafen sich zum letzten Mal, um sich auszutauschen. Zunächst suchten sie Gegenstände aus der Schatzkiste aus, die sie mit der aktuellen Situation in ihrer Tandempartnerschaft assoziierten, und tauschten sich darüber aus. Dabei fiel insbesondere die Themenvielfalt bei den Tandempartnerschaften auf. Bei einigen stand die berufliche Orientierung im Fokus, andere wünschten sich, ihre Sprachkompetenz über alltägliche Gespräche zu verbessern, und wieder anderen reichte der soziale Kontakt, um gemeinsam Unternehmungen zu machen und bekannte Orte in der Umgebung kennenzulernen. Es sind sogar Freundschaften entstanden. Laut einer Mentorin ist ihre Mentoring-Partnerschaft eine Win-Win-Situation, da sie selbst von der gemeinsamen Zeit mit ihrer Mentee profitiere.
Anschließend tauschte sich die Gruppe über Themen aus, die in ihrer Mentoring-Partnerschaft aufgekommen waren. Der Vergleich mit dem ersten Mentor*innen-Austauschtreffen war dabei spannend, denn damals hatten die Mentor*innen lediglich Vermutungen darüber, welche Themen für Neuzugewanderte relevant sind.
Es stellte sich heraus, dass die ursprünglich angenommenen Anliegen tatsächlich in den Tandempartnerschaften thematisiert und bearbeitet wurden. Abschließend sprach die Gruppe über weitere Ideen, wie Integration in Bielefeld gefördert werden könnte. Als Beispiel nannten sie gemeinsame Ausflüge zu bekannten Orten oder kulturellen Einrichtungen wie Theatern.