Mit Berufsfelderkundung Nachwuchs finden

Der Schüler Linus Bakin von der Theodor-Heuss-Realschule durfte bei seiner Berufsfelderkundung zum ersten Mal Praxisluft schnuppern und den Dachdeckermeister Maximilian Daßler vom ZEP-Team auf eine Baustelle begleiten. Dort hat er beim Anschlagen von Dachrinnen und Montieren von Abdeckungen geholfen. „Die Berufsfelderkundung gefällt mir unerwartet gut. Ich durfte auf der Baustelle richtig mitarbeiten“, freut sich Linus Bakin. Dachdeckermeister Maximilian Daßler sieht in der betrieblichen Berufsfelderkundung eine Zukunftssicherung: „Die Berufsfelderkundung ist für uns der erste Schritt zur Nachwuchsförderung.“

Mittlerweile werden mit Hilfe vieler Betriebe und der Kommunalen Koordinierung der REGE mbH jedes Jahr 6.500 Plätze zur Berufsfelderkundung organisiert. Und auch die Unternehmen haben die Berufsfelderkundung als ersten Baustein zur Gewinnung von Auszubildenden entdeckt. „Die Jugendlichen können durch die Berufsfelderkundung herausfinden, ob es Ihnen gefällt, was sie im Betrieb erleben.“, erklärt Claudia Hilse, Leiterin der Kommunalen Koordinierung, REGE mbH. „Und das Unternehmen findet vielleicht schon einen engagierten Praktikanten.“ Andreas Heipieper, Ausbildungsberater der Handwerkskammer OWL, wirbt deshalb besonders im Handwerk für die berufliche Orientierung. „Wir wünschen uns, dass in Zukunft mehr Betriebe an der Berufsfelderkundung teilnehmen.“

Hintergrundinformation:

Damit Ausbildungsbetriebe bereits frühzeitig geeigneten Nachwuchs kennenlernen können, gibt es seit 2013 die Berufsfelderkundung in Klasse 8 in Bielefeld. Bislang haben über 16.000 Schülerinnen und Schüler auf diese Weise erste Praxiserfahrungen zur Vorbereitung auf ein Praktikum sammeln können. Für Fragen zur Berufsfelderkundung steht Luise Papendorf unter der Rufnummer 9622-235 zur Verfügung.

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