Staatssekretärin Güler besucht Bielefelder Integrationsprojekt

Die Staatssekretärin für Integration (im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen), Serap Güler besuchte am 10.07. das Projekt „Einwanderung gestalten“ an einem der 12 Modellstandorte, Bielefeld, um sich über den Zwischenstand zu informieren und sich direkt vor Ort mit den Akteur*innen auszutauschen.

Das Projekt wird von der Stadt Bielefeld in Kooperation mit der Regionalen Personalentwicklungsgesellschaft (REGE) mbH durchgeführt. Das Institut für Stadt- und Regionalentwicklung der Frankfurt University of Applied Sciences begleitet das Projekt wissenschaftlich.  Ziel ist es die Integration von neu zugewanderten Menschen, insbesondere in den Themenbereichen Sprachförderung und Arbeit zu beschleunigen und zu verbessern.

Um auch die Perspektive der Neuzuwander*innen in diesen Prozess einfließen zu lassen, hat die REGE mbH eine intensive Befragung von bislang 50 Personen aus dem definierten Personenkreis durchgeführt und sie in der ersten Phase ihres Integrationsprozesses begleitet. Eine Projektgruppe aus Expert*innen und Akteur*innen der Integrationsarbeit wertete die bisherigen Ergebnisse aus und erarbeitete konkrete Verbesserungen, beispielsweise zur Beschleunigung der Sprachvermittlung, die direkt umgesetzt wurden.

 

Dadurch ist auch die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren intensiviert worden und die Angebote wurden besser aufeinander abgestimmt. Insgesamt werden damit die Integrationsprozesse sowohl für neu zugewanderte Menschen, als auch für handelnde Akteure transparenter und effektiver gestaltet.

„Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass Zugewanderte in unserer Gesellschaft gleichberechtigte Teilhabechancen erhalten. Durch die Sprache und die Vermittlung in Beschäftigung integrieren sich Eingewanderte schneller. Ich freue mich, dass am Standort Bielefeld gerade auf diesen wichtigen Themen der Schwerpunkt liegt.“  Lautete das Fazit der Staatssekretärin nach Ihrem Besuch.

Dazu Ingo Nürnberger, Sozialdezernent der Stadt Bielefeld: „Integration muss man erstens mit Leidenschaft betreiben und zweitens gut organisieren. Das Projekt „Einwanderung gestalten“ hilft uns, unsere Strukturen zu überprüfen und zu lernen, wie wir die vorhandenen Kompetenzen bei den vielen Akteuren noch besser vernetzen können. Unser gemeinsames Ziel ist, dass das Zusammenleben aller noch besser gelingt.“

„Durch diese konsequente, organisationsübergreife Ausgestaltung des Einwanderungsprozesses in diesem Bereich schaffen wir in Bielefeld die Basis für eine schnellere, gelingende Integration in Arbeit und Ausbildung als wesentlicher Schlüssel zur gesellschaftlichen Integration von allen Zugewanderten“ ergänzt Klaus Siegeroth, Geschäftsführer der REGE mbH

 

 

Foto von links: Frau Krutwage (Büro für Integrierte Sozialplanung und Prävention), Frau Steinberg (Büro für Integrierte Sozialplanung und Prävention), Frau Grewe (Kommunales Integrationszentrum Bielefeld), Herr Sever (REGE mbH), Staatssekretärin Frau Güler, Herr Siegeroth (Geschäftsführer REGE mbH), Frau Hertrampf (REGE mbH), Herr Nürnberger (Sozialdezernent Stadt Bielefeld), Herr Uzunyayla (Kommunales Integrationszentrum Bielefeld)

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