Ein Jahr REGE-Port - wir ziehen Zwischenbilanz

Der REGE-Port am Niederwall 26-28 feiert sein Einjähriges. Vor einem Jahr wurde die Anlaufstelle für geflüchtete Menschen in Bielefeld eröffnet und hat sich etabliert. Für viele Flüchtlinge, aber auch ehrenamtliche Unterstützer ist der REGE-Port ein fester Anlaufpunkt in der Stadt geworden.

Im REGE-Port werden alle flüchtlingsbezogenen Projekte der REGE mbH gebündelt und die Kunden erhalten eine direkte Beratung, wenn es um die Themen Sprache und Arbeitsmarktintegration geht oder werden an entsprechende Stellen in Bielefeld weitergeleitet, wenn es um andere Belange geht.

Innerhalb des ersten Jahres haben sich 954 Menschen für einen Einstiegssprachkurs angemeldet und es nehmen an den offenen Sprachtreffangeboten im REGE-Port im Schnitt 15 Personen teil. Die anfänglichen zwei Sprachtreff-Termine wurden aufgrund der hohen Nachfrage um einen weiteren Termin ergänzt. Neben Anliegen zum Spracherwerb werden auch die Angebote zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt intensiv wahrgenommen. So konnten in 2016 50 Personen eine Arbeit aufnehmen, elf Personen gingen in ein Praktikum und acht konnten eine Ausbildung beginnen oder in einer anderen Maßnahme anfangen.

Am REGE-Port Empfang arbeiten Mitarbeiter/innen der REGE mit eigenem Fluchthintergrund, denen es dadurch viel leichter gelingt Sprachbarrieren abzubauen und vermeintliche Hürden so niedrig wie möglich zu halten.
Bislang konnten bereits zwei Beschäftigte ihrem beruflichen Ziel näherkommen. Eine Mitarbeiterin hat ein Studium aufgenommen und ein Mitarbeiter hat ein Stipendium für einen weiterführenden Sprachkurs mit dem Niveauziel C1 erhalten.

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