2. Bielefelder Ausbildungsgipfel

Mehr als 250 TeilnehmerInnen informierten sich beim 2. Bielefelder Ausbildungsgipfel über die Möglichkeiten zur beruflichen Integration junger Flüchtlinge. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Kammern und Verbänden, Schulen sowie Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik kamen auf Einladung von Oberbürgermeister Pit Clausen und Schirmherr Ortwin Goldbeck im Campus Handwerk zusammen, um sich über gute Beispiele zu informieren und Lösungen zu diskutieren. Der Ausbildungsgipfel ist Teil der Bielefelder Ausbildungsoffensive, mit dem Ziel, die duale Ausbildung in Bielefeld zu stärken.

Mit dem Zuzug junger Flüchtlinge gewinnt Bielefeld neue Ressourcen für die duale Ausbildung, denn die jungen Menschen sind motiviert und lernbegierig. Zugleich ist der Übergang in das deutsche System, in Schule und in Ausbildung oft nicht leicht. Dr. Doreen Müller von der Universität Göttingen sensibilisierte in ihrem Referat für die rechtliche und auch die emotionale Situation der jungen Menschen, die sich im Asylverfahren befinden. Carsten Bleckmann (Ausbildungsleiter bei Gestamp Umformtechnik) und Isabell Hochwald (Ausbildungsmarketing bei Schüco International) berichteten, wie ihre Unternehmen sich zum Beispiel mit Berufsfelderkundungen, Praktikumsangeboten oder Bewerbungstrainings für die jungen Flüchtlinge öffnen. Dass dies nicht nur in mittleren und großen Unternehmen möglich ist, zeigte Bettina Niese, die in ihrem Friseursalon immer wieder jungen Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund eine Chance gibt. Alle drei machten deutlich, dass sie viel Potenzial bei den jungen Menschen sehen und dass sich der Einsatz für ihr Unternehmen lohnt.

Janarththan Shivaneshan, Mahammad Jafari und Mamadou Diallo – drei junge Männer mit eigener Fluchterfahrung – erzählten, wie Ihnen der Weg in die Ausbildung gelungen ist.

 

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