Fachtagung "Perspektiven Kommunaler Beschäftigungsförderung"

Fotos

Anmeldung und Begrüßung

Pit Clausen (Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld)

Klaus Siegeroth (Geschäftsführer REGE mbH)

Strukturen und Perspektiven von "Einfacharbeit" in der Industrie

Dr. Peter Ittermann (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät/Lehrstuhl für Wirtschafts- und Industriesoziologie, TU Dortmund)

Forum 1: Wen braucht der Arbeitsmarkt?

  • Dr. Peter Ittermann (TU Dortmund)
  • Angelika Eisbrenner (Personalvermittlung Plus, REGE mbH)
  • Stefan-Oliver Strate (Schüco International KG)
  • Andreas Lühmann (Regionalagentur OWL)
  • Moderation: Andrea Marten

Forum 2: "Öffentlich geförderte Beschäftigung" - Teilhabe mit Perspektive?

  • Bernd Moorkamp (Wertarbeit-Steinfurt)
  • Anke Schmidt (Arbeitsgemeinschaft Bielefelder Beschäftigungsinitiativen, AGBI)
  • Ingo Doerk (Kommunale Arbeitsförderung, REGE mbH)
  • Detlev Beinke (Jobcenter Herford)
  • Moderation: Yasin Sever

Abschlusspodium und Zusammenfassung/Ergebnisse

  • Die Träger /  Jobcenter / Kommunen benötigen eine frühzeitige Information darüber, ob und wie Programme fortgeführt werden.
  • Das ist sowohl für die Personalplanungen als auch für das Coaching der Teilnehmenden besonders wichtig.
  • Für viele Beschäftigungsträger ist die Umsetzung des Programms ÖGB aufgrund der 75-Prozent-Finanzierung relativ schwierig, weil ihre Möglichkeiten der Resterwirtschaftung eingeschränkt sind.
  • Die Fortsetzung des Programms ÖGB mit einer längeren Dauer ist für die Stabilisierung und Integration der Teilnehmenden absolut notwendig.
  • Das Coaching sollte schon vor der Beschäftigungsphase beginnen und nach dieser Phase auch eine Nachbetreuung beinhalten.
  • Für eine effektive Förderung der Fachkompetenzen ist der Einsatz der „Anleiter“ in den Betrieben ebenfalls finanziell zu unterstützen.
  • Einheitliches Coaching und einheitliche Qualitätsstandards notwendig.
  • Qualifizierungsmaßnahmen lassen sich im Rahmen des Programms nur mit sehr hohem bürokratischen Aufwand durchführen. Hier sollten Vereinfachungen herbeigeführt werden.
  • Tätigkeits- und Arbeitgeberwechsel sollte individuell für jeden Teilnehmenden flexibel möglich sein.
  • „Gesundheitsförderung“ ist ein wichtiger Baustein für die (Wieder)-Herstellung der Beschäftigungsfähigkeit und sollte im Rahmen des Programms angeboten werden.
  • Private Unternehmen sollten nicht ausgeschlossen werden.
  • Bei erfolgreicher Umsetzung des Programms und effektiver Förderung der Personengruppe, bestehen sogar Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt.

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