MuT - Mobilisieren und Tun (2010 - 2012)

Ziel/Projektbeschreibung:

Das mit dem "Mobilisieren" verfolgte Ziel des Projektes ist, durch Aufbau des Netzwerks "MuT für Pflege und Beruf" bestehend aus der Stadt Bielefeld und den städtischen Tochtergesellschaften beispielhaft einen weiteren Akzent Richtung Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Sinne der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu setzen. Langfristiges Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Unternehmensnetzwerkes, das für das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sensibilisiert ist und sich für die Enttabuisierung häuslicher Pflege in der Arbeitswelt einsetzt. Die vorhandenen guten Ansätze werden transparent gemacht und auf Übertragbarkeit geprüft.

Im Sinne des "Tuns" wollen die Stadt Bielefeld und ihre Töchter ein Angebot an Beschäftigte, die Angehörige pflegen, unterbreiten, um sie künftig mehr zu entlasten. Es sollen in diesem Sinne -in Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerkes- tragfähige Konzepte erarbeitet und umgesetzt werden. Weitere interessierte Unternehmen sollen durch gezielte Ansprache und Öffentlichkeitsarbeit zur Beteiligung und aktiven Mitarbeit gewonnen werden.

Umsetzungsstand 2010: Zwischenbericht MuT 2010

Umsetzungsstand 2011: Zwischenbericht MuT 2011

 

Dokumentation der Transferveranstaltung 18.09.2012:

„MuT tut gut“ - MuT zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“

„Wir sollten der Zukunft mehr Aufmerksamkeit widmen, denn in ihr verbringen wir den Rest des Lebens“ (Joel Barker, Futurist, Autor und Filmproduzent, USA)

Die REGE mbH Bielefeld hatte mit ihrem Projekt MuT (Mobilisieren und Tun) in der zweijährigen Laufzeit den Mut, zu dem Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu informieren, zu sensibilisieren, Instrumente für Arbeitgeber zu sammeln, Umsetzungsstrategien in Unternehmen zu diskutieren und damit einen wesentlichen Beitrag zur „Enttabuisierung“ des Themas zu leisten.

Das Projekt leistete einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung einer Zukunft mit den besonderen Herausforderungen des demographischen Wandels und der damit immer älter werdenden Bevölkerung. Diese Tatsache rückt neben den klassischen Vereinbarkeitsthemen von Vereinbarkeit von Familie und Beruf das Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf besonders in den Focus.

Bielefelder Unternehmen haben sich 2 Jahre intensiv unter verschiedenen Blickwinkeln mit dem Thema beschäftigt. Das entstandene Unternehmernetzwerk gab sein Wissen und seine Erfahrungen in dieser Transferveranstaltung an Sie weiter, damit Sie Ihre Unternehmen und Institutionen zukunfts- und familiengerecht gestalten und sich damit positiv für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen können.

Mit dem Programmablauf können Sie den Rahmen der Veranstaltung, die von einem Markt der Möglichkeiten flankiert wurde - verfolgen. Grußworte sprachen Dr. Hildegard Kaluza aus der Sicht des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Tim Kähler als Sozialdezernent der Stadt Bielefeld mit dem Blick auf eine familienfreundliche Stadt Bielefeld und Klaus Siegeroth als Geschäftsführer der REGE mbH mit der Brille des Arbeitsauftrages der REGE zu einer familienfreundlichen Arbeitswelt in Bielefeld.

Die Ergebnisse des Projektes präsentierten Ingo Doerk als Bereichsleiter der REGE mbH mit einem Gesamtblick auf das Projekt, Ruth Löning als Mitarbeiterin der Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld zu den „internen“ Ergebnissen der Stadt mit ihren Beschäftigten und Regina Kistermann als Projektkoordinatorin bei der REGE mbHzu den „externen“ Ergebnissen des UnternehmensnetzwerkesMuT, der erzielten Reichweite des Projektes und Ansätze zur Erweiterung des Themas für das gerade genehmigte ProjektLENO.

Wichtige Impulse gab der Vortrag „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf aus betriebswirtschaftlicher und familienpolitischer Sicht“ von Prof. Dr. Irene Gerlach als Leiterin des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Nach einer Pause mit Gesprächsmöglichkeit und Besichtigung des Marktes der Möglichkeiten, auf dem die MuT – NetzwerkpartnerInnen ihre Angebote vorstellten, kamen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen zum Thema Pflege zu Wort. Sandra Beuse aus dem Amt für soziale Leistungen der Stadt Bielefeld berichtete zu den Angeboten des „Pflegestützpunktes Bielefeld“, Angelika Ammann als Mitarbeiterin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld zu den besonderen Herausforderungen von Demenz und schließlich ergriff Melanie Wicht alsSprecherin des Bielefelder Bündnisses für Familie und Referatsleiterin in der Hauptgeschäftsstelle der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld das Wort und stellte die „Resolution“ der IHK und die Möglichkeit der Zertifizierung „Ausgezeichnet familienfreundlich“ für Bielefelder Unternehmen vor.

Die Veranstaltung wurde dankenswerterweise von Frau Vera Wiehe aus der WEGE mbH moderiert.

Frau Regina Kistermann schloss die Veranstaltungen mit einem Dank an alle Beteiligten und Anwesenden, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, ganz besonders an die MuT – NetzwerkpartnerInnen, die über 2 Jahre mitgearbeitet haben und weiter dem Thema verbunden bleiben werden.

Sie gab noch einmal einen Ausblick auf weiterführende Projekte der REGE mbH:

Der „Vereinbarkeitslotse“ – ein Angebot der REGE mbH für Bielefelder Unternehmen ab 1.1.2013, LENO –LernendeNetzwerke für Pflege-Vereinbarkeit OWL als Weiterführung des Themas von MuT ab 1.1.2013 und das neue Projekt„Betriebsnahe Kinder-Tagespflege“ seit dem 1.8.2012.

Unsere Impressionen geben Ihnen einen Eindruck zu der Veranstaltung!

Lesen Sie mehr… hinter den Begriffen in REGE-grün!  

Hier finden Sie die auf der Transferveranstaltung am 18.09.2012 vorgestellte Broschüre "Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege".

Die Ergebnisse der Stadt Bielefeld finden Sie unter folgendem Link:

MuT - (Mobilisieren und Tun) Projekt: Pflege und Beruf

 


 

Partner im Netzwerk:

 


 

Finanziers:

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Stadt Bielefeld
 

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