Unternehmensabend 2017 – voller Zuversicht in die berufliche Zukunft

Mehr als einhundert geladene Gäste informierten sich beim Unternehmensabend 2017 im IKEA Restaurant Bielefeld über die Erfolge und die weiteren Pläne der Bielefelder Ausbildungsoffensive. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Schulen, Kammern und Verbänden folgten der Einladung von Oberbürgermeister Pit Clausen und Ortwin Goldbeck, um gemeinsam über Wege und Strategien zu diskutieren, wie die duale Ausbildung sowie die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen und Betriebe in der Stadt Bielefeld nachhaltig gestärkt werden kann.

Die Veranstaltung bildete einen wesentlichen Baustein der Bielefelder Ausbildungsoffensive, welche im Jahr 2014 initiiert wurde. Die Maßnahmen und Programme der Bielefelder Ausbildungsoffensive werden in Zukunft zentrale Aufgaben der Jugendberufsagentur Bielefeld sein. Ziel ist es, verschiedene Akteure des Arbeitsmarktes unter einem Dach zu bündeln, um so das Ausbildungsangebot für junge Menschen in der Stadt nachhaltig zu verbessern und den Wirtschaftsstandort Bielefeld auch weiterhin attraktiv für die Zukunft zu gestalten.

Im Mittelpunkt des Abends standen die Ergebnisse einer Studie zu den Erfolgsfaktoren junger Menschen beim Übergang in die duale Ausbildung. Hierfür wurden über eintausend Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler in ihrem ersten Ausbildungsjahr an den Bielefelder Berufskollegs befragt. Es stellte sich heraus, dass die Mehrzahl der Befragten sich für eine duale Ausbildung entschieden haben, weil sie entweder praktisch arbeiten wollten und/oder auf einen sicheren Arbeitsplatz bauen. 80% der Befragten äußerten zudem, genau die Berufsausbildung machen zu können, die sie auch gerne machen wollten. Zudem ergab die Befragung, dass die Mehrzahl der Jugendlichen mit ihrer aktuellen Lebenssituation überwiegend zufrieden sind und zudem positiv in die berufliche Zukunft blicken.

Dennoch gibt es auf dem Ausbildungsstellenmarkt noch einiges zu tun: auf 72 Ausbildungsstellen kommen aktuell 100 suchende Jugendliche. „Diese Relation darf uns nicht zufrieden stellen“ konstatierte deshalb auch Oberbürgermeister Pit Clausen und kündigte ein umfangreiches Maßnahmenpaket an, um diese Situation weiter zu verbessern. Zu diesem Maßnahmenpaket zählen beispielsweise eine Mobilitätsförderung oder auch ältere Auszubildende, die Schülerinnen und Schüler von ihren Erfahrungen berichten sowie eine Servicehotline, um Fragen zur Ausbildung zu klären.  „Schließlich“, so Ortwin Goldbeck ergänzend, „haben wir eine gesellschaftliche Verantwortung, jungen Menschen einen Ausbildungsplatz anzubieten.“ Mit diesem Auftrag vor Augen, wird die REGE mbH innerhalb der Jugendberufsagentur auch weiter daran arbeiten, Jugendliche der Region eine berufliche Perspektive zu ermöglichen.  

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